Sowjetische Ehrenmale in Berlin

Die Sowjetischen Ehrenmale in Berlin wurden als Zeugen der Zeitgeschichte, in Mahnung an den Zweiten Weltkrieg und den Sieg durch die ruhmreiche Sowjetarmee errichtet. Im Zweiten Weltkrieg sind nach Schätzung um die 21.000 Rotarmisten bei der Eroberung der Nazi Reichshauptstadt gefallen, Tausende wurden verwundet.

  • Drei eindrucksvolle Ehrenmale sind im Gedenken an Rotarmisten geschaffen worden, die ihr Leben im Kampf um die Befreiung der Völker von der Hitlerdiktatur hergaben.
  • Umgeben sind die Denkmale gleichsam von Gräbern der Rotarmisten und sind somit gleichzeitig Soldatenfriedhöfe und tragen den Status Sowjetische Kriegsgräberstätten.

Das Ehrenmal im Treptower Park, das Ehrenmal in der Schönholzer Heide und das Ehrenmal im Tiergarten sind historische Mahnmale.

Nach dem Krieg, während des Bestehens der DDR und insbesondere im Rahmen der Verhandlungen um die Verträge zur deutschen Einheit waren die sowjetischen Ehrenmale zentrale Verhandlungspunkte für die russischen Politiker. Die Bundesrepublik übernahm in einem Versprechen die Verpflichtung, das Fortbestehen der Denkmäler zu garantieren, sie zu unterhalten, zu pflegen und jedem Bürger zugänglich zu machen. Veränderungen an den baulichen Gegebenheiten sind nur mit Zustimmung des heutigen Russland möglich. Auch im Wandel der Zeiten und der langen Beständigkeit des Friedens sind diese drei Ehrenmale historisch gesehen bedeutende Zeitzeugen und geben nach wie vor ihre mahnenden Inhalte an weitere Generationen weiter.