Sowjetische Ehrenmal in der Schönholzer Heide

Das Ausflugsziel Schönholzer Heide in Berlin Pankow wurde während des Zweiten Weltkrieges als Zwangsarbeiterlager genutzt. Hier entstand nach Kriegsende das dritte sowjetische Ehrenmal in Berlin.

  • Es wurde zwischen Mai 1947 und November 1949 erbaut. Eine sowjetische Architektengruppe und ein Bildhauer entwarfen gemeinschaftlich den Soldatenfriedhof.
  • Etwa 13.000 bei der Schlacht um Berlin in den März- und Apriltagen gefallenen Rotarmisten fanden hier ihre letzte Ruhe.
  • Das Ehrenmal ist von einer Mauer umsäumt welche auf Bronzetafeln die Namen, Geburtstage und Dienstgrade der identifizierten Opfer enthält.

Am Ende der Hauptachse befindet sich ein Obelisk mit Grabkammern in denen über tausend Soldaten bestattet wurden. Hinter dem Obelisken steht ein Gedenkstein welcher an die Opfer des Naziregimes erinnert. Sie kamen in Konzentrationslagern ums Leben. An der Front des Obelisken befindet sich das Hauptdenkmal welches die Statue der Mutter Erde zeigt. Ein Sockel aus schwarzen Porphyrquadern birgt auf bronzenen Tafeln weitere Namen von gefallenen sowjetischen Offizieren.